{"id":13939,"date":"2020-05-20T18:06:07","date_gmt":"2020-05-20T16:06:07","guid":{"rendered":"http:\/\/religionen.biebertaler-bilderbogen.de\/?p=399"},"modified":"2022-04-14T17:12:55","modified_gmt":"2022-04-14T15:12:55","slug":"sonntagsmeditation-15-maerz-2020","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/frankenbach.bibibo.info\/?p=13939","title":{"rendered":"Sonntagsmeditation, 15. M\u00e4rz 2020"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Liebe Geschwister,<\/strong><br>der lebendige Gott hat es so gef\u00fchrt, dass die Coronaepedimie vieles in unserem Land und unserer Gesellschaft aktuell au\u00dfer Kraft setzt. Das betrifft auch uns. Es ist jetzt nicht dran, einfach mit anderen Mitteln weiterzumachen sondern innezuhalten.<br>Der heutige Sonntag, an dem wir unsere Gottesdienste das erste Mal ausfallen lassen, steht unter der \u00dcberschrift Okuli \u201eDie Augen des HERRN merken auf die Gerechten und seine Ohren auf ihr Schreien\u201c (Psalm 34,16). Wir geraten nicht aus seinem Blick. Wir sind geborgen in ihm. Wir k\u00f6nnen uns dem stellen, was kommt.<br>Zugleich gilt der Spruch f\u00fcr die kommende Woche \u201eWer die Hand an den Pflug legt und sieht zur\u00fcck, der ist nicht geschickt f\u00fcr das Reich Gottes\u201c (Lukas 9,62). Die Krise kann uns wachr\u00fctteln. Gott gibt uns die Chance der Besinnung und Umkehr, sich ganz an Jesus festzumachen. Wir haben die Zeit unsere Priorit\u00e4ten zu \u00fcberdenken. Es ist der Moment, die gro\u00dfen Fragen des Lebens neu zu stellen, unseren Alltag einer \u00dcberarbeitung zu unterziehen.<br>N\u00fcchternheit ist dabei das Gebot der Stunde. Das gilt mit Blick auf das eigene Leben, St\u00e4rken und Schw\u00e4chen, S\u00fcnde und Schuld neu zu benennen und zu bekennen. Das gilt mit Blick auf die Gesellschaft, nicht in Panik oder Resignation einzustimmen, sondern Verantwortung f\u00fcr sich und andere zu \u00fcbernehmen.<br>Die Platzanweisung Gottes \u00e4ndert sich in Notzeiten nicht, sie wird nur ganz neu dr\u00e4ngend. \u201eWachet\u201c (Mk 13,37; 14,48) ruft uns Jesus zu. Unser Blick soll auf Gott gerichtet sein, der die Kraft hat, den Kelch dieser Notlage an uns vorbeigehen zu lassen oder auch zu trinken. Unsere Hilfe und Solidarit\u00e4t gilt dabei den Geschwistern und Menschen in unserem Umfeld. Wie k\u00f6nnen wir sie st\u00e4rken? Die gute Antwort: Die Liebe Gottes hat da immer Wege gefunden. Um sie d\u00fcrfen wir bitten.<br>Unser Gebet gilt nicht zuletzt allen, die in dieser Herausforderung Verantwortung tragen. F\u00fcr sie um Weisheit zu bitten, ist unser Auftrag. Nicht weniger gelten unsere Gebete den Menschen, die sich im medizinischen und pflegerischen Bereich um unsere Mitmenschen k\u00fcmmern und sich der Krankheit dabei selbst aussetzen. Beten wir nicht zuletzt f\u00fcr die Menschen, die von der Krankheit betroffen sind, die Ungewissheit und Angst bef\u00e4llt. Unsere Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat (Psalm 121). Er schl\u00e4ft und schlummert nicht. Seine Augen liegen wohlwollend auf uns. Er selbst m\u00f6ge unseren Blick ganz auf ihn richten.<br>Einen gesegneten Sonntag, w\u00fcnscht euch,<br>euer Raphael<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Autor: Raphael Vach von der Freien evangelischen Gemeinde in Frankenbach<\/strong><\/p>\n<div class=\"gsp_post_data\" \r\n\t            data-post_type=\"post\" \r\n\t            data-cat=\"ohne-kategorie,feg\" \r\n\t            data-modified=\"120\"\r\n\t            data-created=\"1589997967\"\r\n\t            data-title=\"Sonntagsmeditation, 15. 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