5 Jahre sind bereits wieder vergangen seit der Kommunalwahl 2021 und der damit verbunden erstmals offenen Liste in den Ortsbeiräten der Gemeinde. Das bedeutet, man kann sich auch ohne Partei für den Ortsbeirat zur Wahl stellen. Der Ortsbeirat besteht aus 5 Mitgliedern (in Rodheim aus 7) und ist in der Regel der erste Ansprechpartner der Gemeinde für Belange, die den Ortsteil betreffen. Bei der Kommunalwahl werden allerdings nicht nur die Ortsbeiräte gewählt, sondern auch der Kreistag und die Gemeindevertretung. Mehr dazu in der Dorfzeitung. Dabei darf wieder fröhlich Kumuliert und des Panaschiert werden. Ihr habt für jede der verschiedenen Kommunalwahlen so viele Stimmen, wie Vertreterinnen und Vertreter zu wählen sind. Für die Wahl einer Gemeindevertretung mit beispielsweise 31 Sitzen stehen Ihnen 31 Stimmen (in Biebertal wird auf 27 reduziert) zur Verfügung, für die Wahl eines Kreistages mit 81 Sitzen haben Sie 81 Stimmen oder für die Wahl eines Ortsbeirates mit 11 Sitzen 11 Stimmen. (In Frankenbach 5 Sitze = 5 Stimmen) In einer Gemeinde mit bis zu 3.000 Einwohnern sind 15 Gemeindevertreterinnen und -vertreter zu wählen; hiervon wird bei sämtlichen nachfolgenden Beispielen ausgegangen. Jede Liste weist auf dem Stimmzettel also bis zu 15 Namen auf. Durch das Kumulieren und Panaschieren könnt ihr insgesamt 5 Stimmen vergeben – bis zu 3 für eine Person.
Folgende Personen stellen sich für die 5 Sitze im Ortsbeirat zur Wahl.

Rouven Brück, Jahrgang 1979, Polizeibeamter
Rouven ist seit der letzten Wahl Ortsvorsteher in Frankenbach. Bereits sein Opa war früher Bürgermeister in Frankenbach, als dieser Ort noch selbständig verwaltet wurde. Ebenso übt er auch die Ämter des 1. Vorsitzender der Bräueule 02 Frankenbach und der Vereinsgemeinschaft Frankenbach aus. Neben den vielen ehrenamtlichen Engagement ist er auch einer der Frontmänner in der Biebertaler Partyband Let´s Vetz.
Peter Pulz, Jahrgang 1960, Rentner
Peter ist wie Rouven bereits seit 5 Jahren im Ortsbeirat aktiv. Der heutige Rentner ist vor allem für die harten Getränke bekannt. Gibt es in seinem Hof und Garten doch eine Schnapsbrennerei. Ein Besuch im Hofladen lohnt sich immer, vor allem wenn man ein passendes Geschenk braucht.


Klaus Rüspeler, Jahrgang 1958, Rentner
Und noch einer, der seit 5 Jahren im Ortsbeirat aktiv ist. Er ist der Schriftführer des Gremiums. Bereits in seinem aktiven Arbeitsleben hatte der für die CDU dem Ortsbeirat angehört. Nach einer längeren Pause, zog es ihn im Jahr 2021 zurück in den Ortsbeirat.
Christoph Haus, Jahrgang 1981, Angestellter
Christoph ist der jüngste in der Runde und kandidierte bereits bei der letzten Wahl, scheitere aber knapp. Jetzt nimmt er einen neuen Anlauf. Seit Mai 2025 ist er der Vorsitzender des Sportvereins Frankenbachs. Neben diesem Amt fungiert er auch als Schriftführer der Vereinsgemeinschaft. Bekannt dürfte er auch als Redakteur und Reporter im Biebertaler-Bilderbogen.de sein. Zudem steht er Samstag Vormittags am Post- und Lottoschalter im Edeka Falk.


Frank Arnold, Jahrgang 1967, Rentner
Frank dürfte den meisten eher unbekannt sein. Er ist vor einiger Zeit von Großen-Buseck nach Frankenbach gezogen. Er ist der Schwiegervater von Michael Stamm, der vielen, zumindest länger in Frankenbach wohnenden Bürgern als Zeitungsausträgern vielleicht eher ein Begriff ist. Frank war früher im öffentlichen Dienst aktiv. Mit seiner Kandidatur möchte er sich im und für den Ort mit einbringen.
Jetzt habt ihr die Wahl, wobei diese diesmal nicht so groß ist. Denn dadurch, dass es nur 5 Kandidaten gibt, sind alle sehr wahrscheinlich drin. Dabei wäre es schön, wenn ein Ortsbeirat alle Schichten des Dorfes vertreten würde – also Rentner, junge Mütter oder Väter, sowie ein Mix aus Männlein und Weiblein. Letztendlich sind die Mitglieder des Ortsbeirats das Ohr für die Bürger und geben derren Probleme an die Gemeinde weiter.
Beitragsbild: C. Haus
restlichen Bilder. dem jeweiligen Kandidaten
Quelle: wahlen.hessen.de