Ein Gastbeitrag von Thomas Prochazka
Heimatmuseum Frankenbach in der Kirchstraße direkt neben dem Dorfbrunnen

Am Sonntag, den 4. Juli ist das Museum von 14.00 bis 16.00 Uhr nach der Corona-Pause erstmals wieder geöffnet. Nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt ist dies unter Einhaltung der gültigen Hygienevorschriften möglich. Weitere Termine sind jeweils der erste Sonntag im Monat. Aber es sind nach Absprache auch zu anderen Terminen Führungen möglich. Interessenten melden sich bitte bei Hans-Jürgen Käfer (Tel. 01711275423).

Seit über 25 Jahren besteht das Heimatmuseum Frankenbach im ehemaligen Gebäude der alten Dorfschule. Der Heimat- und Geschichtsverein Frankenbach 1986 e.V. ist der Betreiber des Museums, das anhand von zahlreichen interessanten Ausstellungsstücken einen umfassenden Überblick über das Leben im Dorf in vergangenen Jahrhunderten gibt. Nach der wegen der Corona-Pandemie notwendigen Schließung, öffnet das Museum nun wieder.

Zu sehen sind charakteristische Gegenstände des dörflichen Lebens, wie alte Möbel, Küchengeräte, Werkzeuge für die Arbeit auf dem Hof und auf dem Feld. Entscheidend für die Entstehung der Sammlung des Museums war die Initiative von Alma Hardt. Die 93 Jahre alte gebürtige Frankenbacherin ging quasi von Haus zu Haus und fragte nach gut erhaltenen Gebrauchsgegenständen, die in dem am Brunnenplatz gelegen Gebäude aus dem Jahr 1846, auf 180 Quadratmetern, verteilt auf zwei Stockwerken, in mehreren Räumen einen guten Überblick über das Leben im Dorf vor rund 150 Jahren geben. So besteht u.a. eine komplette Küche, ein gut eingerichtetes Schlaf- und sogar einen Klassenzimmer. Räume die eindrucksvoll nachempfinden lassen, „wej’s froier woar“ in Frankenbach.

Kaffeemühlen

Bilder & Text: Heimat- und Geschichtsverein Frankenbach

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