Im Juni hatte die SpVgg Frankenbach mit einem Sportwochenende ihr Jubiläumsjahr gestartet. Nun war Teil 2 am 08.08. dran. Es ging auf Tagesfahrt nach Erfurt. Insgesamt 35 Personen machten sich um 8 Uhr morgens mit einem Bus der Fa. Gimmler auf in Thüringens Landeshauptstadt.

Viele waren zum ersten Mal in Erfurt, geschweige denn zum ersten Mal überhaupt im Osten, also auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Nach Ankunft hatte jeder fünfeinhalb Stunden frei zur Verfügung. Bei Ankunft auf dem Domplatz war gerade Markt, so dass viele schnell verschwunden waren. Unsere kleine Gruppe ist erst einmal auf den Petersberg hoch, um die Aussicht über Erfurt zu genießen.

Einige hatten kurzfristig eine Stadttour von 90 Minuten mit dem Cabriolet-Bus gebucht. Diese Tour wird meist sogar von den Einheimischen gebucht, um ihre Stadt neu zu entdecken. Auch der Stadtführer konnte an 2 Händen abzählen, wann er eine Führung in diesem Bus mitgemacht hat und das, wo er schon seit über 20 Jahren Stadtführungen gibt.

So erfuhr man, das die Stadt Erfurt mehrere Brunnen in der Stadt stehen hat. Das Wasser, was dort normalerweise drin ist, dient lediglich der Erfrischung an heißen Tagen, ist aber als Trinkwasser nicht geeignet. Und doch hat jeder dieser Brunnen auch Trinkwasser in sich. Man muss nur wissen, wie dieses angeht. Jeder in Erfurt kann somit an heißen Tagen und unterwegs kostenlos Wasser zum Trinken bekommen.

Stadtführungen sind also nicht langweilig, sondern manchmal auch lebensrettend. Nach einem Spaziergang durch die Stadt mit weiteren Sehenswürdigkeiten wie die Krämer Brücke traf man sich um 17 Uhr im Wirtshaus Christoffel zum Ritterschmaus.

Im Rittermahl 3 kann man 3 Stunden lang soviel essen und trinken, wie rein geht. Und das war sehr reichlich. Am Anfang stand eine Obsttafel auf dem Tisch. Diese enthielt Weintrauben, Kiwi, Bananen, Pfirsich, Ananas, Wassermelone, Äpfel, Honigmelone und vieles mehr.

Der Wrap war der Teller fürs Hauptmenü. Als Vorspeise gab es Tomatensuppe für die Vegetarier unter uns, der Rest erhielt eine Fleischsuppe. Gegessen wurde mit den Holzlöffeln, was erst einmal sehr ungewöhnlich war. Könnt ihr ja zu Hause auch mal versuchen, eine Suppe mit dem Kochlöffel zu essen.

Als Hauptgericht gab es dann 3 Sorten Fleisch, 2 Riesen-Knödel, Rotkraut und Sauerkraut. Als Besteck diente nach wie vor der Holzlöffel und natürlich die Hände. Wer wollte konnte hinterher seinen Teller mit aufessen. Der Wrap hatte ja schließlich Geschmack erhalten.

Den gefüllten Eierkuchen als Nachtisch schaffte nicht mehr jeder und war für viele schon eine Qual. Aber geschmeckt hatte alles. Schließlich konnte man ja auch Verdauungsgetränke zu sich nehmen. Im Anschluss an das reichliche Abendessen nutzten die meisten die Zeit noch für einen Abendspaziergang, bevor es mit dem Bus zurück in die Heimat ging. Somit endete Teil 2 des Jubiläums mit einer tollen Fahrt.

Beitragsbild: erstellt von C. Haus mit Chat GpT
Bilder: C. Haus
Quelle: Organisator und Teilnehmer

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