In Frankenbach darf niemand mehr sterben!
Rouven Brück eröffnet die Sitzung, indem er sich bei den ausgeschiedenen Vertretern für die gute Zusammenarbeit bedankt und besonders bei der Bürgermeisterin dafür, dass die Gespräche und Verhandlungen stets unkompliziert waren.
Als Mitglied mit der längsten Verweildauer im Ortsbeirat wird Klaus Rüspeler erkannt, der entsprechend den Wahlvorgang einleitet.
Vorgeschlagen und mit 4:-:1 Stimmen wird Rouven Brück wieder zum 1. Vorsitzenden gewählt.
Sein Stellvertreter wird Peter Pulz beim gleichen Stimmenverhältnis.
Dieses ergibt sich auch bei Klaus Rüspeler als ersten Schriftführer
und Christoph Haus als 2. Schriftführer.
Frank Arnold übernimmt kein Wahlamt.

Unter dem Punkt Verschiedenes erwähnt Brück, dass einige Dinge nicht abschließend geklärt werden konnten.
– Zum Beispiel fehlen noch die Straßenlaternen am Bürgerhaus. „Sobald der Frost weg ist…“ gehts los. Frau Ortmann bestätigt dies.
– Die Friedhofserweiterung geht im Moment nicht voran. Schuld daran ist der nasse Boden. Man befürchtet Wachsleichen wie in
Fellingshausen. Frau Ortmann „In Frankenbach darf niemand mehr sterben.“
– Der Radwegeausbau zwischen Frankenbach und Krummbach stagniert. Ohne Fördermittel geht es nicht, und ansonsten würde es
zwischen 1,8 und 2,9 Millionen € kosten. Man will genauso vorgehen wie in Fellingshausen: Abziehen und Löcher mit Bessunger Kies
auffüllen.
– Einen Fußgängerüberweg an der Erdaer Straße wird es nicht geben. Das ist Aufgabe von Hessen Mobil, und die würden erst eine
Zählung veranlassen, um den tatsächlichen Bedarf zu ermitteln.
Was ist positiv gewesen?
– Positiv gesehen werden die „Haifischzähne“ auf der Hauptstraße, die eine Geschwindigkeitsminderung veranlassen.
– Die Weihnachtsbeleuchtung wurde komplett auf LEDs umgestellt.
– Fürs Bürgerhaus konnten ein Beamer und ein Gastro-Kühlschrank angeschafft werden.
– Außen wurde ein AED-Defibrillator aufgehängt – siehe Artikel vom Nachrichten.Umgang mit dem Defribillator
Ein Problem stellt das Backhaus dar. Leider konnte Frankenbach bei der Mittelvergabe des Kreises nicht punkten, um das Gebääude zu renovieren. Es gibt einen kaputten und einen funktionierenden Ofen. Die Räume werden dringend gebraucht.
Frage an Frau Ortmann, warum der Split vom Schneestreuen noch nicht weggekehrt wurde.
Nach Erda soll es einen kombinierten Spazier-, Wander- und Radweg geben – mit Unterstützung der Jagdgemeinschaft.
Am Schluss verteilt Gregor Verhoff einen Jahreskalender aller Sitzungen mit der Bitte, die Termine einzutragen.
Vor der Tür wird ein Gruppenbild gemacht.
Fotos Winfried Senger